Mein Mann schaute Fussball und in Anbetracht, dass er der „Herr der Fernbedienung“ ist schaute ich somit auch Fussball. Irgendwann sagte ich: „Da haben die, einen der weltbesten Spieler, der außerhalb der WM ein Tor nach dem anderen schießt und hier im Turnier geht kaum was.“ Da meinte mein Mann: „Eine Mannschaft ist nur so gut wie ihr schwächster Spieler, nicht wie ihr Stärkster! Aber auch wenn die Starken nach vorne preschen, und mal was versemmeln, so können die Schwächeren genauso exzellente Spielzüge machen, die massiv das Spiel beeinflussen.“ Man kann nur gemeinsam als Mannschaft gewinnen oder eben verlieren. So ähnlich ist es im Reich Gottes auch. Als Gemeinde ziehen wir alle an einem Strang. Jeder ist wichtig, egal auf welcher Position er „spielt“ oder welche Aufgaben er hat. Alles läuft wie ein Uhrwerk ineinander. Wenn ein kleines, scheinbar nicht so wichtiges Teil nicht mehr funktioniert, dann kann das Folgen haben, weil eben nicht mehr alles rund läuft. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns umeinander kümmern. Bei uns gibt es keine Ersatzspieler. Alle stehen auf dem Platz vom Anfang bis zum Abpfiff. Wir gewinnen nicht jedes Spiel, doch solange Jesus im Mittelpunkt steht, kann eine  Niederlage auch eine Stärkung für weitere gemeinsame Aktionen sein.

„Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib von Christus, und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen.“
(Römer 12 4-5)

Nicole van Gent