Herzlich Willkommen!

Wer wir sind…
Wir sind eine offene und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft von Christen, die als Grundlage und Maßstab Ihres Lebens alleine die Bibel anerkennen.
Wir wissen uns dabei mit allen anderen Christen verbunden, die Jesus Christus als ihrem Herrn nachfolgen – egal welcher Kirche oder Denomination sie angehören.

Was wir glauben…
Wir glauben, daß sich jeder Einzelne mit dem Problem seiner persönlichen Schuld zu Gott wenden kann – Gott ist praktisch erfahrbar ! Es steht also nicht „unser Glaube“ im Mittelpunkt, sondern unser Vertrauen auf eine lebendige Persönlichkeit : Jesus Christus. Wir glauben, daß ein Mensch allein durch Jesus Christus auf ewig errettet werden kann – nicht durch einen sterblichen Menschen oder einer Religion, auch nicht durch uns. Wir vertreten keine Sonderlehre und richten uns weder an einem religiösen Führer noch einer menschlichen Organisation aus, sondern allein an Gottes Wort. Wir beanspruchen auch nicht für uns die „einzig richtige Gemeinde“ zu sein, sondern sind gewiß, daß Gott „weltweit seine Gemeinde“ baut.

Was wir wollen…
Wir sind eine für jedermann zugängliche und offene Gemeinschaft, die die Frohe Botschaft des Evangeliums Jesu Christi möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchte.

Wie wir organisiert sind…
Unsere Gemeindearbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Gaben getragen. Mitgliedsbeiträge oder Kirchensteuern gibt es nicht.

Euch anvertraut

Wir hatten das Wohn- und Esszimmer neu gestrichen. Nun war da eine große Fläche über dem Sideboard und ich machte den Vorschlag, einen Bibelvers an die Wand zu schreiben. Alle Familienmitglieder durften einen Vorschlag machen, über welche dann abgestimmt werden sollte. Mein Sohn brachte als Erster folgenden Vers ins Rennen: Prediger 1,2. Neugierig schlug ich diese Bibelstelle auf. Was könnte im Prediger stehen, dass man auf seiner Wohnzimmerwand schreiben möchte? Erstaunt schaute ich ihn an und lass laut vor: „Alles ist vergänglich und vergeblich, sagt der Prediger, nichts hat Bestand, ja, alles ist sinnlos!“ Während sich meine Tochter kaputt lachte, schob er noch Richter 3,31 und Prediger 4,2 nach (diese waren auch nicht besser). Meine Tochter schlug nun das Hohelied 1,2 vor. Bestimmt auch nichts, was man im Wohnzimmer hängen haben möchte. „Komm und küss mich, küss mich immer wieder! Ich genieße deine Liebe mehr als den besten Wein.“ Hm, vielleicht hätten wir das Ziel des neuen Wandtextes näher definieren sollen. „Wenn der Vers Aufmerksamkeit erregen und zu Diskussionen anregen soll, sind meine Verse allemal besser als irgendwelche Wohlfühlverse.“, meinte mein Sohn. Tja, da hatte er nicht Unrecht. Ich legte meine Verse beiseite, es war nicht einer dabei, der mich wirklich herausforderte oder zu Diskussionen anregen würde. Nachdem nun das Ziel definiert ist, beginnt die Suche erneut. Da kam mein Mann um die Ecke: „… und wanderte ich im finsteren Todestal… (aus Psalm 23)“ Was ist bloß los mit dieser Familie? Vermutlich wird die Wand noch eine ganze Weile leer bleiben.
Nicole van Gent