Herzlich Willkommen!

Wer wir sind…
Wir sind eine offene und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft von Christen, die als Grundlage und Maßstab Ihres Lebens alleine die Bibel anerkennen.
Wir wissen uns dabei mit allen anderen Christen verbunden, die Jesus Christus als ihrem Herrn nachfolgen – egal welcher Kirche oder Denomination sie angehören.

Was wir glauben…
Wir glauben, daß sich jeder Einzelne mit dem Problem seiner persönlichen Schuld zu Gott wenden kann – Gott ist praktisch erfahrbar ! Es steht also nicht „unser Glaube“ im Mittelpunkt, sondern unser Vertrauen auf eine lebendige Persönlichkeit : Jesus Christus. Wir glauben, daß ein Mensch allein durch Jesus Christus auf ewig errettet werden kann – nicht durch einen sterblichen Menschen oder einer Religion, auch nicht durch uns. Wir vertreten keine Sonderlehre und richten uns weder an einem religiösen Führer noch einer menschlichen Organisation aus, sondern allein an Gottes Wort. Wir beanspruchen auch nicht für uns die „einzig richtige Gemeinde“ zu sein, sondern sind gewiß, daß Gott „weltweit seine Gemeinde“ baut.

Was wir wollen…
Wir sind eine für jedermann zugängliche und offene Gemeinschaft, die die Frohe Botschaft des Evangeliums Jesu Christi möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchte.

Wie wir organisiert sind…
Unsere Gemeindearbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Gaben getragen. Mitgliedsbeiträge oder Kirchensteuern gibt es nicht.

Euch anvertraut

Ich kam gerade von der Arbeit nach Hause. Die Kinnlade fiel mir fast bis auf den Boden und meine Augen standen gefühlte 10 Zentimeter weit raus, als ich meine Tochter sah. Ich weiß, das ist natürlich maßlos übertrieben, aber so hat es sich angefühlt. Aus ihrer Nase kam ein Schlauch, welcher mit dicken Klebestreifen an der Backe festgemacht war. Am Ende des Schlauches war eine Art Verschluss.
„Was ist das?“, fragte ich entsetzt.
„Eine Magensonde!“
„Wieso hast du eine Magensonde?“
„Als Test. Wir wollten mal sehen, wie sich unsere Patienten fühlen und ob es wirklich so weh tut, wenn man den Schlauch reinschiebt.“
„Und? Tat es weh?“
„Und ob, bis der Schlauch in der Nase um die Kurve Richtung Magen war, war das schon schmerzhaft. Willst du mich mal füttern?“
„Oh, wie spannend“, dachte ich und drückte eine Spritze mit Flüssigkeit in den Schlauch. Ich fand den Gedanken echt toll, dass sich die Azubis gegenseitig die Sonden legten (natürlich unter Anleitung), um zu sehen was ihre Patienten fühlen und wie man damit, zumindest eine Zeit lang, lebt. Bei der Vorstellung, dass Jesus eigentlich bei seinem Vater in voller Harmonie und Liebe lebte, ist es für mich fast unbegreiflich, das er zu uns auf die Erde kam, um zu fühlen, was wir fühlen, um zu leben, wie die Menschen damals lebten. Nichts ließ er aus. Er war ganz Mensch und trotzdem Gott. Und das alles freiwillig. Er ging diesen Weg, obwohl er um das schmerzliche Ende wusste. Weil Jesus sich erniedrigte, sind wir erhöht worden. Einem solchen König folge ich gerne nach.
Nicole van Gent