Herzlich Willkommen!

Wer wir sind…
Wir sind eine offene und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft von Christen, die als Grundlage und Maßstab Ihres Lebens alleine die Bibel anerkennen.
Wir wissen uns dabei mit allen anderen Christen verbunden, die Jesus Christus als ihrem Herrn nachfolgen – egal welcher Kirche oder Denomination sie angehören.

Was wir glauben…
Wir glauben, daß sich jeder Einzelne mit dem Problem seiner persönlichen Schuld zu Gott wenden kann – Gott ist praktisch erfahrbar ! Es steht also nicht “unser Glaube” im Mittelpunkt, sondern unser Vertrauen auf eine lebendige Persönlichkeit : Jesus Christus. Wir glauben, daß ein Mensch allein durch Jesus Christus auf ewig errettet werden kann – nicht durch einen sterblichen Menschen oder einer Religion, auch nicht durch uns. Wir vertreten keine Sonderlehre und richten uns weder an einem religiösen Führer noch einer menschlichen Organisation aus, sondern allein an Gottes Wort. Wir beanspruchen auch nicht für uns die “einzig richtige Gemeinde” zu sein, sondern sind gewiß, daß Gott “weltweit seine Gemeinde” baut.

Was wir wollen…
Wir sind eine für jedermann zugängliche und offene Gemeinschaft, die die Frohe Botschaft des Evangeliums Jesu Christi möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchte.

Wie wir organisiert sind…
Unsere Gemeindearbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Gaben getragen. Mitgliedsbeiträge oder Kirchensteuern gibt es nicht.

Euch anvertraut

Ich war ungefähr 14 Jahre alt, als wir an Pfingsten Besuch von unserer Partnergemeinde aus Frankreich hatten. Es waren ca. 60 Franzosen, welche auf Privatunterkünfte verteilt wurden. Unser Pfarrer kam auf die glorreiche Idee, dass ich während des Pfingstgottesdienstes den französischen Bibeltext vorlesen sollte, da nur wenige Franzosen der deutschen Sprache mächtig waren. Ich lehnte natürlich sofort dankend ab, da ich selbst erst ein Jahr Schulfranzösisch hatte und mir das auch nicht zutraute. Aber der Pfarrer lies nicht locker. Ich klagte meiner Französischlehrerin mein Leid. Die hatte auch großes Mitleid mit mir, in Anbetracht, dass ich ja nicht unbedingt zu den sprachbegabten Schülern gehörte. Jedenfalls meinte sie, dass sie eine Lösung hätte. Ich hoffte, dass sie sich selbst anbieten würde, den Bibeltext in der Kirche vorzulesen. Falsch gedacht! Sie brachte einen Kassettenrekorder, auf dem sie den Text gesprochen hatte. Nun sollte ich ihn so lange üben und immer wieder anhören und mitsprechen, bis ich ihn im perfekten Französisch konnte. Ich übte Tag und Nacht. Dann kam der Tag und ich stieg mit pochendem Herz auf die Kanzel. Der Pfarrer nickte noch freundlich zu. Ich konnte den Text fast auswendig. Im Gehör hatte ich die gesprochenen Worte meiner Lehrerin. Es klappte wunderbar. Das Problem kam eigentlich erst nach dem Gottesdienst, als mich einige Franzosen ansprachen und ich kein Wort verstand. Wie peinlich! Da hatten es die Apostel an Pfingsten besser. Sie redeten auch in fremden Sprachen, doch jeder wusste genau was er sagte und konnte sich sogar unterhalten. Doch sie hatten einen entscheidenden Vorteil. Sie empfingen damals den Heiligen Geist, welcher sie zu solchen Wundertaten befähigte. Auch heute schenkt Jesus jedem der sich ernsthaft zu ihm bekennt und in „seine Fussstapfen“ tritt, den Heiligen Geist. Nun ich muss zugeben, ein Sprachwunder ist bei mir noch nicht geschehen, aber der Heilige Geist wirkt zum Glück noch auf andere Art und Weise.

Nicole van Gent