Herzlich Willkommen!

Online-Gottesdienst 24.01.2021:
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Wer wir sind…
Wir sind eine offene und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft von Christen, die als Grundlage und Maßstab Ihres Lebens alleine die Bibel anerkennen.
Wir wissen uns dabei mit allen anderen Christen verbunden, die Jesus Christus als ihrem Herrn nachfolgen – egal welcher Kirche oder Denomination sie angehören.

Was wir glauben…
Wir glauben, dass sich jeder Einzelne mit dem Problem seiner persönlichen Schuld zu Gott wenden kann – Gott ist praktisch erfahrbar ! Es steht also nicht „unser Glaube“ im Mittelpunkt, sondern unser Vertrauen auf eine lebendige Persönlichkeit : Jesus Christus. Wir glauben, dass ein Mensch allein durch Jesus Christus auf ewig errettet werden kann – nicht durch einen sterblichen Menschen oder einer Religion, auch nicht durch uns. Wir vertreten keine Sonderlehre und richten uns weder an einem religiösen Führer noch einer menschlichen Organisation aus, sondern allein an Gottes Wort. Wir beanspruchen auch nicht für uns die „einzig richtige Gemeinde“ zu sein, sondern sind gewiß, dass Gott „weltweit seine Gemeinde“ baut.

Was wir wollen…
Wir sind eine für jedermann zugängliche und offene Gemeinschaft, die die Frohe Botschaft des Evangeliums Jesu Christi möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchte.

Wie wir organisiert sind…
Unsere Gemeindearbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Gaben getragen. Mitgliedsbeiträge oder Kirchensteuern gibt es nicht.

Euch anvertraut

Wie jeden Morgen stand ich unter der Dusche. Es dauert ungefähr 4-5 Sekunden, bis das warme Wasser kommt. Solange gilt durchhalten. Das Gute an dem eiskalten Wasser ist, dass es auch den letzten Rest Schlaf aus mir verbannt. An diesem Morgen war bestimmt schon das Doppelte der Zeit verstrichen und ich atmete angestrengt und hüpfte von einem Bein auf das andere. Doch die warme Erlösung kam einfach nicht. Triefend nass und fröstelnd stand ich vor der Zentralheizung, welcher es in der Nacht wohl die Sicherung rausgehauen hatte. Das Gute war, dass ich die Heizung wieder in Gang bekam, das Schlechte, dass es wahrscheinlich vor zwei Stunden kein warmes Wasser gab. Ich weiss, meine Sorgen wollt ihr haben. Als ich nachmittags meine Tochter traf, welche immer vor mir duschte, meinte diese nur, dass das Wasser am Anfang nur einigermaßen lau war und dann erst kalt wurde. Leicht verärgert meinte ich, ob diese kurze Information es nicht wert gewesen war, sie an mich weiter zu geben, so dass ich mir das Desaster hätte ersparen können? Gute Frage, mal ehrlich, welche Informationen geben wir an unsere Nächsten weiter, welche sogar Leben retten könnten? Eine Freundin erzählte mal, dass sie am Morgen gebetet hatte, dass sie an diesem Tag einer einzigen Person das Evangelium weitersagen dürfe, egal wer. Und Jesus hatte da schon alles im Voraus geplant. Er schickte ihr diesen Menschen (ausgerechnet ein Arbeitskollege) und dieser saugte die „Information“ richtig auf. Sind wir mutig genug, solche Gebete auszusprechen? Oder soll das lieber in unserer Hand bleiben, wann und wer diese Infos bekommt? Versteht mich nicht falsch, ich habe selbst schon einige Glaubensgespräche hinter mir, bei denen ich mich wie ein Versager gefühlt hatte. Ich denke, dass wir die Rückendeckung von Jesus nicht nur wissen, sondern auch aktiv einfordern dürfen. Jesus freut sich darüber, denn er hat nicht gewollt, dass wir alleine losgehen, sondern gemeinsam mit ihm.
Nicole van Gent